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Claudia Kaufmann (*1956)

«Ich bin dankbar für die langjährigen Kontakte mit Schweizer Fahrenden und ihren Organisationen. Die Zusammenarbeit war zwar keineswegs immer konfliktfrei, aber stets voller gegenseitigem Respekt und Ehrlichkeit. Insbesondere habe ich erfahren, was es bedeutet, nach einem handfesten Streit sich die Hand zu reichen, sich falls nötig zu entschuldigen, einen Schlussstrich unter die erlebte Schwierigkeit zu ziehen und sich weiterhin für die gemeinsame Sache einzusetzen. Zumindest für die sesshafte Kultur ist das keine Selbstverständlichkeit!»

Claudia Kaufmann, *1956, Ombudsfrau der Stadt Zürich und ehemalige Generalsekretärin des Eidgenössischen Departements des Innern

Planung für Platz Herzogenbuchsee läuft

In Herzogenbuchsee im Kanton Bern wird ein neuer Platz geplant.  Im Waldäcker könnten 15 Stellplätze entstehen. Es gelten die gleichen Regeln wie bei den anderen Plätzen im Kanton Bern auch: Der Betrieb ist grundsätzlich kostendeckend. Der Kanton übernimmt ein allfälliges Minus aber nur zu 80 Prozent. 

Fahrende bleiben länger

Der provisorische Durchgangsplatz für Fahrende in Matten bei Interlaken im Kanton Bern soll für weitere zwei Jahre offen bleiben. Die entsprechende Baupublikation liegt auf, schreibt der Berner Oberländer.

Fahrende kritisieren den neuen Standort – weil sie kein WC mitten auf dem Platz wollen

Noch bevor der neue Platz für Fahrende eröffnet wird, gibt es Kritik. Gut sichtbar steht das WC-Häuschen in der Mitte des neuen Platzes für Fahrende an der Friedrich-Miescher Strasse. Genau das wollte der Präsident des Vereins Sinti und Roma Schweiz im Vorfeld verhindern. «Wir Jenischen haben ein striktes Reinheitsgebot», sagt er.

Erinnerungskultur in Graubünden: Mahnmal fürsorgerische Zwangsmassnahmen

Vor einem Jahr hat sich die Bündner Regierung bei den Betroffenen entschuldigt. Jetzt geschah ein weiterer bedeutender Schritt: Ein Mahnmal wurde in Chur eröffnet – in der Nähe von Fürstenwald. Es wurde bewusst ein Ort gewählt, an dem viele Leute durchspazieren und so mit dieser Geschichte konfrontiert werden. 
Bis in die achtziger Jahre wurden tausende Menschen weggesperrt und misshandelt. Uschi Waser von Naschet Jenische und Stiftungsrätin der Stiftung Zukunft für Schweizer Fahrende nimmt im Fernsehbeitrag Stellung.

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