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Martina Rieder (*1972) und Karoline Arn (*1969)

«Sie sprechen Dialekt und leben überall in der Schweiz – und doch in einer anderen Welt. Von dieser einen Zipfel zu erhaschen versuchten wir. Unsere sesshafte Agenda stiess auf ihre jenische Spontanität, ihre Angst auf unsere Fragen, oft lachten wir am Schluss zusammen über Bilder, die wir voneinander hatten. Es war eine Herausforderung – für alle. Umso mehr freut uns, dass weder die Jenischen noch wir den Bättel hinschmissen – und der Film zustande kam.»

Martina Rieder (*1972) und Karoline Arn (*1969), Autorinnen des Dokumentarfilms «jung und jenisch – ein Jahr mit Schweizer Zigeunern auf Achse», 2010.

Graubünden gedenkt der Verdingkinder

Am 22. November 2017 findet beim Waldhaus Stall in Chur der Gedenkanlass für die Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen in Graubünden statt.

Ganz gründlich verfahren

Fahrenden Roma weht ein eisiger Wind entgegen, auch aus der bernischen Politik. Verhindert diese neue Transitplätze, belastet dies zugleich den Alltag der schweizerischen Jenischen und Sinti.

Jenische fürchten den «Dammbruch»

Beunruhigt über die Eskalation im Laufe der Wileroltiger Debatte, ruft die Radgenossenschaft den Gesamtbundesrat an und bittet um Hilfe. Die Replik darauf kommt von Bundesrat Alain Berset.

Wimmis (BE): Campingverbot für Fahrende

Im Mai 2017 weilten in der Gemeinde Wimmis Fahrende. Der Gemeinderat will nun ein Campingverbot für Fahrende erwirken.

Fahrende erhalten mehr Platz im Kanton Zürich

Der Zürcher Regierungsrat will mehr Stand- und Durchgangsplätze schaffen – und gründet dafür eine neue Fachstelle.

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