300 Millionen für ehemalige Verdingkinder

15. September 2016

Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen erhalten vom Bund einen Solidaritätsbeitrag. Nach dem Nationalrat spricht sich nun auch der Ständerat für den Gegenvorschlag zur Wiedergutmachungsinitiative aus.Am Donnerstag hat der Ständerat mit 36 zu 1 Stimme entschieden, den bundesrätlichen Gegenvorschlag zur Wiedergutmachungsinitiative zu unterstützen. Di ...

Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen erhalten vom Bund einen Solidaritätsbeitrag. Nach dem Nationalrat spricht sich nun auch der Ständerat für den Gegenvorschlag zur Wiedergutmachungsinitiative aus.Am Donnerstag hat der Ständerat mit 36 zu 1 Stimme entschieden, den bundesrätlichen Gegenvorschlag zur Wiedergutmachungsinitiative zu unterstützen. Dieser stellt ehemaligen Verdingkindern und Opfern fürsorgerischer Zwangsmassnahmen insgesamt 300 Millionen Franken zur Verfügung. Ausserdem müssen die Kantone Anlaufstellen für die Opfer einrichten, und Betroffene sollen Einsicht in die Dokumente erhalten. Weiter soll das Unrecht wissenschaftlich aufgearbeitet werden.

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