Unterstützungsangebot - Einzelfallberatung Jenische und Sinti

Beratung und finanzielle Unterstützung

Seit Sommer 2020 hat die Stiftung Naschet Jenische für die von Corona betroffenen Jenischen, Sinti und Roma Beratung und Unterstützung in sozialen und finanziellen Notlagen angeboten. Das Projekt war breit abgestützt – so leisteten die Caritas Zürich und die Stiftung Zukunft für Schweizer Fahrende Unterstützung in operativen Fragen. Eine Begleitgruppe begleitete das Projekt fachlich. Dabei profitierte das Projekt auch von der langjährigen Beratungserfahrung der Stiftung Naschet Jenische. Die finanziellen Mittel für die Covid-Hilfen wurden von der Glückskette beigesteuert.

Die Stiftung Naschet Jenische hat ihre Beratungstätigkeit per Ende 2021 eingestellt und die Beratung an die Stiftung Zukunft für Schweizer Fahrende übergeben. Die Präsidentin von Naschet Jenische, Frau Ursula Waser, setzt sich jedoch weiterhin für die Aufarbeitung und Anliegen im Zusammenhang mit der Aktion Kinder der Landstrasse ein. Sie bleibt Ansprechperson für Behörden, Medien, Studierende und Lehrpersonen. Die durch die Covid-Pandemie ausgelöste Krise hat unmissverständlich die Notwendigkeit der Informations- und Aufklärungsarbeit aufgezeigt.

Die neue und unabhängige Stelle bei der Stiftung Zukunft für Schweizer Fahrende erbringt folgende Leistungen:

  • Einzelfallberatung von Schweizer Jenischen und Sinti (unabhängig der Wohnform) und von fahrenden Roma sowie punktuelle finanzielle Überbrückung.
  • Ansprechpartnerin für Behörden und nicht-staatliche Akteure im Zusammenhang mit der (sozialen) Unterstützung von Jenischen, Sinti und Roma.

Sie können sich ab Anfang 2022 direkt an den Projektleiter Jan Amstutz wenden. Er ist unter der Telefonnummer 031 552 13 14 (mittwochs und donnerstags von 10.00 – 11.30 Uhr; auf diese Nummer können Sie auch eine WhatsApp-Nachricht senden) oder per E-Mail erreichbar.